Um Plandaten in virtuellen 3D-Umgebungen darstellen zu können, ist deren vorherige Aufbereitung notwendig. Zum einen müssen die Daten dreidimensional vorliegen. Ist dies noch nicht der Fall, können zweidimensional erfasste Daten dementsprechend aufbereitet werden. Des Weiteren ist es notwendig, eine sogenannte Objektbildung durchzuführen, in deren Zuge die vorliegenden 3D-Daten um Sachdaten ergänzt und logisch miteinander verknüpft werden. Vereinfacht dargestellt wird dabei beispielsweise dafür gesorgt, dass vier Punkte eines Planes gemeinsam die Fläche eines Objektes „Haus“ umschließen. Auf Grund der ebenfalls vorliegenden Höheninformationen lässt sich diese Fläche dann computergesteuert als dreidimensionaler Haus-Körper darstellen. Die Erfassungstiefe der Sachdaten ist dabei von dem darzustellenden Ergebnis abhängig. So ist es möglich, das so erzeugte Objekt „Haus“ als einfaches „Klötzchenmodell“ darzustellen, es kann jedoch auch durch seine fotorealistische Textur ergänzt werden. Dann sieht das Haus im Computermodell genau so aus, wie in der Wirklichkeit.

Virtuelle 3D-Umgebungen eignen sich hervorragend zu Planungszwecken und zur Beurteilung, wie sich geplante bauliche Maßnahmen optisch in die bestehende Realität einfügen.