Gefährdete und sensible bauliche Objekte wie Brücken, Talsperren, Tunnel aber auch historische Gebäude werden aus sicherheitsrelevanten Überlegungen durch regelmäßige Setzungsmessungen überwacht. Diese Setzungen können etwa durch benachbarte Bautätigkeiten, durch Veränderungen des Erdreiches oder auch durch die Objektbelastung selbst verursacht werden. Nach der erfolgten Nullmessung, also der Ersterfassung definierter Punkte am Objekt erfolgen regelmäßige Wiederholungsmessungen, um so eine Veränderung von Höhe und Lage der Objektpunkte erkennen zu können. Durch Zeitreihenanalysen können auch periodisch wiederkehrende Veränderungen nachgewiesen und Vorhersagen über mögliche zukünftige Entwicklungen getroffen werden. Die Methodik der Vermessung wird vom zu beobachtenden Objekt und der nachzuweisenden Größe eventueller Veränderungen bestimmt.